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Ideenfindung - Die eigenen Gedanken richtig lenken

Egal ob Sie berufliche oder auch private Aufgaben zu erledigen haben, am Anfang steht die Idee.
Eine Idee bildet die Basis jedes neuen Erschaffenen. Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum manche Ideen aus dem Nichts kommen oder wie es manche Personen erreichen, ständig neue Ideen zu kreieren?

Was ist eine Idee?
Eine Idee ist letzlich nichts anderes, als eine Kombination von bereits bekannten Dingen. Betrachtet man die Ethymologie des lateinischen Wortes "denken" (cogito), dann wird darin das "Zusammen bringen" von bereits vorhandenen Dingen ersichtlich.

Beispiele aus der Historie:
  • Johannes Gutenberg hat aus einem Münzfach und einem Kelter (Presse für die Gewinnung von bspw. Obstsäften) den Buchdruck erfunden.
  • Charles Darwin hat sein Wissen über menschenbedingte Unfälle (in der Natur) und die Vermehrung von verschiedenen Spezien kombiniert. Dadurch kam er zu dem Thema -natürliche Selektion-.
  • Isaac Newton hat die Jahreszeiten und die herabfallenden Äpfel als Grundwissen für die Gravitationskraft genutzt.
  • Salvador Dali hat seine Träume mit der Kunst verbunden und den Surrealismus geschaffen.

Der Prozess der Ideenfindung:
In vielen Artikeln lassen sich unterschiedliche Herangehensweisen der Ideenfindung finden. Im Groben bilden diese allerdings immer die selben mentalen Vorgänge ab:
  • Vorbereitungsphase: Beinhaltet die Zeitspanne, in der wir uns mit dem Problem auseinandersetzen und es aus allen möglichen Perspektiven betrachten. 
  • Inkubationsphase: In dieser Phase muss das Problem ruhen. Hier sollte man sich keine Gedanken über das Problem machen.
  • Erleuchtungsphase: In dieser Phase fliegen die Ideen einem zu ohne großen Aufwand hinein stecken zu müssen. Es wirkt die reine Inspiration.
Manche Autoren schlüsseln die Vorbereitungsphase nochmals auf, in dem Sie auf spezifischen Wissensaufbau des Produktes oder der Personen eingehen. Andere setzen eine weitere Phase der Verifizierung der eigenen Idee an den Prozess der Ideenfindung an. Letzendlich sind jedoch die oben drei genannten Phase eine repräsentative Schnittmenge.

Methoden zur Ideenfindung:
  1. Wissen aneignen: Zu dem Prozess der Ideenfindung gehört auch das Sammeln von bereits vorhandenem Wissen über das Problem. Sorgen Sie bei sich selbst für maximalen Input und durchforsten Sie das Internet oder Bücher zu dem Thema. Mit diesem Hintergrundwissen können Sie dann weitere Gedanken schaffen.
  2. Klassisches Brainstorming mit Papier und Stift.
  3. Ideenaustausch mit Bekanntenkreis
  4. Optimieren von bereits vorhanden Ideen: Viele Ideen sind nicht zu ende gedacht oder der Prozess der Ideenfindung wurde nicht korrekt und vollständig durchgeführt. Wie wahrscheinlich ist, dass du etwas zu einer bereits bestehenden Idee beitragen können? Kennst du eine noch nicht umgesetzte Idee? Versuche es einfach sie zu optimieren.
Welche Methoden benutzt du als zur Ideenfindung? Was hilft aus deiner Sicht?



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